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百科

Abhängigkeit durch nicht-abhängige Substanzen

康复科

Häufige Symptome

猜疑、网络综合症、情感依赖、烦躁不安、网络依赖、乏力、手机依赖症、多疑、被害妄想、反应迟钝

Erkrankungen und Erkrankungen

Die Abhängigkeit durch nicht-abhängige Substanzen umfasst geistesstörende Zustände aufgrund von Alkohol-Abhängigkeit, Alkohol-Intoxikation, Opioiden, Sedativ-Hypnotika, Anästhetika, Stimulanzien und anderen psychoaktiven Substanzen (Pestizide, CO, Schwermetalle und andere Intoxikationen); nach Anwendung psycho-aktiver Substanzen entstehen unmittelbar psychische und körperliche Symptome, Verhaltens- oder Reaktions-Änderungen (Übelkeit, Erbrechen, Palpitationen, Konzentrations-Störung, abgeschwächte Schmerz-Wahrnehmung); gleichzeitig sinken geistige und soziale Leistungs-Fähigkeit; akute Intoxikation oder Entzug können Bewusstseins-Störungen oder Psychose-Zustände auslösen; chronische Intoxikation verursacht Persönlichkeits-Veränderungen, Amnesie-Syndrom und Demenz.

Häufige Symptome

Verdächtigkeit; Netzwerk-Syndrom; emotionale Abhängigkeit; Unruhe; Internet-Abhängigkeit; Schwäche; Handy-Abhängigkeit; Misstrauen; Verfolgungs-Wahn; Reaktions-Trägheit

Ursachen der Erkrankung

Soziale Kultur und Lebens-Umfeld spielen eine sehr wichtige Rolle bei Drogen-Missbrauch und Abhängigkeit; aktuell sind auf der ganzen Welt Betäubungs- und Psycho-Pharmaka weit verbreitet; seit der chinesischen Öffnungs-Politik ist die Regierung wachsam gegen diese internationale Gefahr – doch wegen der Internationalität gab es in einzelnen Regionen wieder Anbau, Konsum und Handel; soziale Kultur bestimmt oft die Akzeptanz bestimmter Medikamente und psychoaktiver Substanzen – Zigaretten werden in vielen Ländern als Genuss, Alkohol als „Weinkultur“ angesehen, sodass Nikotin- und Alkohol-Abhängigkeit in manchen Ländern jährlich steigen; durch gesellschaftliche Einstellungen gibt es Geschlechter-Unterschiede: seit Jahren sind unter Alkoholikern und Drogen-Konsumenten Männer weit in der Überzahl – vermutlich, weil Frauen mit Alkohol und Drogen in der Gesellschaft weniger akzeptiert werden. Nachahmung von Familien-Mitgliedern und Lernen dort; Einfluss von Gleichaltrigen; die erste Drogen-Erfahrung fällt oft in die psychisch vulnerable Phase (Jugend) – eine Subkultur; daneben verursachen medizinischer Missbrauch oder berufliche Verfügbarkeit Abhängigkeit von Betäubungs- und Psycho-Pharmaka. Faktoren der Drogen-Abhängigkeit umfassen soziale, kulturelle, Bildungs-, Familien-, ökonomische, rassische, berufs- und lebens-gewohnheitliche, aber auch innere Faktoren wie Erbanlagen, Stoffwechsel, Neuro-Biochemie sowie geistige und psychische Zustände; bei einem Individuum wirken alle Faktoren zusammen; psychische Zustände spielen bei der Entstehung und dem Fortschreiten der Abhängigkeit eine zentrale Rolle; manche Psychologen sehen bei Drogen-Konsumenten spezielle Persönlichkeits-Merkmale wie mangelnde Anpassung, Über-Empfindlichkeit, Impulsivität, geringe Außen-Toleranz, mangelnde Rücksicht auf Beziehungen und soziale Pflichten; eine Studie an 424 US-Schulen mit 16–19-Jährigen zeigt, dass depressive Schüler deutlich häufiger Drogen missbrauchen als gesunde; Kinder mit depressiver Familien-Anamnese sind ebenfalls leichter beeinflussbar – ob dies an Familien-Umwelt oder an Konstitution liegt, ist unklar; ob Drogen-Abhängige spezielle Persönlichkeits-Züge haben, wird weiter diskutiert; viele Abhängige sind noch nicht volljährig oder in der Pubertät – mit stürmischen körperlichen und psychischen Veränderungen; viele Missbrauch-Täter (besonders Jugendliche) haben bereits vor der ersten Droge straffällig gehandelt. Individuelle Faktoren zeigen sich auch in unterschiedlichen Reaktionen auf Drogen: manche Patienten haben schon nach der ersten Morphin-Injektion ein Hoch-Gefühl, andere fühlen sich unwohl – Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, beschleunigte Darm-Bewegung; Studien zeigen, dass Substanzen mit stärkerem „Wohl-Gefühl“ leichter abhängig machen; die Verfügbarkeit der Droge ist ebenfalls ein Faktor; Drogen-Abhängigkeit entsteht meist aus dem Zusammenspiel von psychischen, sozialen, biologischen und Umwelt-Faktoren. (1) Persönlichkeits-Merkmale: antisoziale Züge, schlechte Emotions-Regulation, Impulsivität, mangelnde Abwehr-Mechanismen, Bedürfnis nach sofortiger Befriedigung. (2) Psychische Verstärkung: ① positive Verstärkung – die meisten Sucht-Substanzen heben die Stimmung. ② negative Verstärkung – Sucht-Substanzen beseitigen negative Stimmung. (3) Psychopathologie: psychisch Kranke nehmen Sucht-Mittel gegen ihre Symptome. (1) Drogen-Abhängigkeit und Missbrauch haben familiäre erbliche Tendenzen. (2) Individuelle Stoffwechsel-Rate und Toleranz-Unterschiede bewirken unterschiedliche Sucht-Empfindlichkeit. Pathomechanismus: 1. Rezeptor-Theorie: aus Tier-Hirn und menschlichem Liquor wurde eine peptidische Substanz isoliert, die morphin-ähnlich wirkt – Morphine-like Factor (MLF) oder endogener Morphin-Rezeptor-Agonist, vermutlich ein zentraler Neuro-Transmitter; zudem gibt es im Hirn spezielle Morphin-Rezeptoren – Morphin bindet daran und wirkt; zudem wurde mit Naloxon ein spezifischer Antagonist gefunden; bei 18 Morphin-artigen Drogen korreliert die Rezeptor-Bindung mit der schmerz-lindernden Wirkung – ausgenommen Codein: Codein ist am Menschen nur 1/6 so wirksam wie Morphin, aber seine Rezeptor-Bindung liegt unter 1/2000 – vermutlich hat Codein selbst keine deutliche analgetische Wirkung, erst nach Demethylierung in der Leber zu Morphin wirkt es; Teschemacher fand aus Rinder-Hypophysen ein weiteres Peptid mit Molekular-Gewicht 1750 und morphin-artiger Aktivität – Endorphin; chemisch anders als MLF, aber ähnlich den Hypothalamus-Releasing-Faktoren – also ein weiterer endogener Morphin-Rezeptor-Agonist; Ungar extrahierte aus tolerantem Ratten-Hirn niedermolekulare Peptide – die bei anderen Tieren Toleranz-Transplantation verursachten. Der Fortschritt lässt vermuten, dass die schnelle Entstehung der Drogen-Abhängigkeit mit der spezifischen Affinität zwischen exogenem Morphin und Morphin-Rezeptoren zusammenhängt – letztere werden blockiert, was Toleranz und Abhängigkeit beschleunigt; andere Autoren meinen, dass manche Individuen (mit Abhängigkeits-Neigung) relativ mehr Substanz-sensitive Rezeptoren haben – schon nach kurzem Kontakt entsteht Abhängigkeit. 2. Metabolische Toleranz und zelluläre Toleranz: metabolische Toleranz = beschleunigter Abbau mit niedrigerer Gewebs-Konzentration und kürzerer Wirkung; bei Ratten 8 h nach Morphin liegt die Hirn-Konzentration bei Tieren mit Toleranz niedriger; zelluläre Toleranz = Anpassung der Nerven-Zellen – sie arbeiten nur noch bei hohem Blut-Spiegel; der Mechanismus ist noch unklar; Barbiturate werden in der Leber durch mikrosomale Enzyme oxidativ abgebaut; sie stimulieren die Enzym-Synthese und beschleunigen den Stoffwechsel; Toleranz entsteht teils durch beschleunigten Abbau, teils durch zentrale neuronale Anpassung. 3. Wirkung der biogenen Amine: experimentelle Daten zeigen, dass die 5-HT-Erneuerung im Hirn nach Morphin-Gabe mit der Toleranz zunimmt; hemmt man die 5-HT-Synthese im Ratten-Hirn durch PCPA, sinkt der 5-HT-Spiegel – Schmerz-Empfindlichkeit steigt, die Sedierungs-Wirkung von Morphin sinkt, Toleranz und körperliche Abhängigkeit entstehen leicht; also ist 5-HT an der Entstehung der Drogen-Abhängigkeit beteiligt; andere Autoren meinen, dass Morphin-Toleranz mit Katecholaminen zusammenhängt; gibt man Ratten langsam Morphin, steigt die Katecholamin-Konzentration im Hirn – nach Absetzen hält sie Wochen und sinkt dann ab; hemmt man die NE-Synthese über Dopamin-β-Hydroxylase (DβH), sinkt das zerebrale NE – die Morphin-Analgesie wird stärker; Monoamine sind also an Analgesie und Abhängigkeit beteiligt; ein Science-Kommentar (1988) vermutet, dass Drogen wie Codein die Wieder-Aufnahme von Dopamin in die Nerven-Zellen blockieren – was zu relativ mehr Dopamin führt und die entsprechenden Zellen stimuliert – also Rausch und Hoch-Gefühl. 4. Entzugs-Syndrom und „disuse supersensitivity“: nach Nerven-Durchtrennung (durch Operation oder Pharmakon) tritt zentral oder peripher „Denervierungs-Überempfindlichkeit“ auf; Morphin-Rezeptoren sind langfristig blockiert – Toleranz entsteht, und nach Blockade der Rezeptoren durch die Sucht-Droge entwickelt sich „disuse supersensitivity“, was zum Entzugs-Syndrom beim Absetzen führt; eine andere Deutung: nach Blockade bestimmter Neurone durch das Narkotikum steigt die Aktivität unbetroffener Neurone kompensatorisch – was nach Absetzen zu Übererregung führt. 5. Neuro- und neuro-endokrine Rolle: seit einigen Jahren diskutiert man das zentrale „Belohnungs-System“ (reward system) oder Belohnungs-Zentrum, und verbindet es mit Hoch-Gefühl und Abhängigkeit; die genaue Lokalisation ist noch unklar, vermutlich im mesolimbischen System (Ncl. accumbens, olfactory Tubercle, zentrale Amygdala); das neuro-endokrine System reguliert Verhalten direkt oder indirekt; Experimente seit den 1970er-Jahren zeigen die Beziehung zwischen Hypothalamus-/Hypophysen-Hormonen und Gehirn-Funktionen: zentrale Gabe von Oxytocin (OXT) senkt die Morphine-Abhängigkeit und Toleranz bei Versuchs-Tieren; OXT ändert die Verstärkung durch Morphin, Heroin und Fentanyl; Zimmerman et al. fanden, dass ACTH und verwandte Peptide zentral Morphin antagonisieren – Hypophysen-Hormone wirken der Morphin-Analgesie entgegen.

Therapieverfahren

Psychotherapie, medikamentöse Therapie

Vorbeugende Maßnahmen

Fachliche Anleitung: die Prophylaxe der Abhängigkeit durch nicht-abhängige Substanzen konzentriert sich auf: Wertschätzung und Ausbau der wissenschaftlichen Aufklärung; strenge Pharmakon-Kontrolle; Stärkung der Psychotherapie, Reduktion von Lebens-, Familien- und Umwelt-Belastungen; spezielle Aufklärung und Kontrolle von Hoch-Risiko-Personen. Japan wird als Beispiel für Sucht-Kontrolle vorgestellt. 1. Die wichtigsten missbrauchten Drogen (1) Amphetamin (hauptsächlich Methamphetamin): MA-Missbrauch entstand im Zweiten Weltkrieg – zuerst bei japanischen Soldaten und Rüstungs-Arbeitern zur Leistungs-Steigerung und Müdigkeits-Bekämpfung; nach Kriegs-Ende innerhalb eines Jahres verbreitete sich MA schnell in der Gesellschaft und löste die erste MA-Epidemie aus; die japanische Bevölkerung litt damals unter Hunger und Kriegs-Niederlage; MA erregte das ZNS, dämpfte den Appetit und linderte kurz den Druck – zusammen mit unkontrolliertem Gebrauch breitete sich MA schnell aus; mit steigender Nachfrage entstanden illegale Heim-Fabriken; Ende der 1940er-Jahre häuften sich MA-Kriminalität und Gewalt, es wurde ein ernstes soziales Problem; 1951 wurde nicht-medizinisches MA verboten – doch dies kontrollierte den Trend nicht, die illegale Produktion stieg; 1954 wurde das Gesetz verschärft – die Zahl der Missbrauch-Täter sank schnell; bis Ende der 1970er-Jahre kam es zur zweiten MA-Welle – jüngere Konsumenten, mehr Jugendliche; 1996 wurden 19.666 Menschen wegen Amphetamin-Missbrauchs verhaftet, am häufigsten 20–29 Jahre (42,1%), dann 30–39 (26,8%); Männer:Frauen = 81:19, fast die Hälfte (49,6%) ohne Beruf; auffallend: darunter über 200 Schüler. (2) Flüchtige Lösungsmittel: der Massen-Missbrauch in Japan begann in den 1970er-Jahren, hauptsächlich bei Jugendlichen – vor allem Toluol; im Vergleich zu anderen Drogen ist der Missbrauch flüchtiger Lösungsmittel enger mit Delinquenz und Kriminalität verknüpft; 1994 wurden über 10.000 Menschen wegen lösungsmittel-bezogener Kriminalität verhaftet, 1997 etwa 6.000 (Rückgang). (3) Cannabis: an dritter Stelle in Japan; in den letzten Jahren ist die Zahl gestiegen, bevorzugt bei jungen Menschen, besonders 20–29 Jahre (51,0%); Berufe hauptsächlich Dienstleistung und Kunst; jedes Jahr etwa 1.500 Cannabis-bezogene Straftaten. (4) Heroin: in den 1950er-Jahren in einzelnen japanischen Großstädten (Fukuoka) verbreitet, heute sinkt die Zahl um etwa 100 Fälle pro Jahr – ein sehr spezielles Phänomen, Ursache unklar; eine zukünftige Heroin-Epidemie ist aber nicht auszuschließen. (5) Andere: Halluzinogene (LSD) selten; nicht-medizinischer Gebrauch von Analgetika, Sedativa und Husten-Lösung (mit Dihydrocodein) ist weit verbreitet; in letzter Zeit wurde auch Kokain entdeckt, die Sicherstellungs-Mengen steigen jährlich, doch gibt es noch keine Epidemie. 2. MA-Missbrauch und -Behandlung (1) Gebrauchs-Formen: in Japan ist die intravenöse und orale Gabe am häufigsten; MA wird in einem zyklischen Muster genommen: Phase 1 = konzentrierter Gebrauch über Tage; Phase 2 = 2–3 Tage Schwäche und Schläfrigkeit; Phase 3 = 3–5 Tage gesteigerter Appetit und Drang – dann wieder MA, und der Zyklus beginnt neu. (2) Intoxikation und Entzug: MA-Intoxikation: Hoch-Gefühl, motorische Hyper-Aktivität und Reflexe, keine Müdigkeit, Schweiß, trockener Mund, Blutdruck-Erhöhung, Tachykardie, Appetit-Verlust, erweiterte Pupillen; Langzeit-Missbrauch: Wahn, Halluzinationen und Sprach-Störungen; Entzug: Depression, motorische Unter-Aktivität, Erschöpfung, Hypotension und Bradykardie, Appetit-Verlust und andere psychische Symptome. (3) Therapie und Rehabilitation: in Japan wird bei MA-Missbrauch hauptsächlich Psychotherapie eingesetzt, um die Sucht-Gewohnheit zu beenden; ergänzend lang-wirksames Haloperidol, angst-lösendes Diazepam und antidepressives Imipramin gegen psychische Zustände und Craving; Psychotherapie ist die Basis für Rehabilitation und soziale Reintegration. 3. Maßnahmen zur Kontrolle des Drogen-Missbrauchs (1) Verwaltungs-Maßnahmen: Haupt-Säulen sind Bekämpfung des illegalen Handels und Beseitigung der Sucht-Gewohnheiten; das japanische Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt (Ministry of Health and Welfare, MHW) formuliert die Gesetze; um die wirksame Umsetzung zu sichern, gründete die Regierung 1970 im Kanzler-Amt eine zentrale Sucht-Kontroll-Stelle; seit Januar 1997 wird sie von einem Kabinetts-Minister geleitet; regionale Niederlassungen arbeiten eng mit den lokalen Regierungen zusammen; die Aufgaben umfassen Präventions-Aufklärung, Straf-Verfolgung, Hilfe und Therapie für Abhängige sowie die Organisation kontrollierter Aktivitäten; die nationalen Behörden, das Sucht-Bekämpfungs-Büro und das Finanz-Ministerium wirken zusammen; MHW kümmert sich um die Behandlung der Abhängigen, das Justiz-Ministerium um Verhaltens-Training, das Bildungs-Ministerium um Schul-Aufklärung; Kanzler-Amt und MHW organisieren gemeinsam Sucht-Kontrolle und Öffentlichkeits-Arbeit. 1963 wurde das Betäubungs-Mittel-Gesetz novelliert, mit einem Beratungs-System für Abhängige und Rehabilitation; bis heute haben 19.000 Menschen das Beratungs-System in Anspruch genommen. (2) Gesetze: ① Betäubungsmittel: Das Betäubungs- und Psycho-Mittel-Gesetz regelt Import, Produktion, Verkauf, Verwaltung und Entzug medizinischer Betäubungsmittel streng durch das MHW; ohne Genehmigung sind alle Aktivitäten verboten; Transport braucht eine Transport- und eine Besitz-Lizenz; in der Medizin bewahrt der Verwalter das Rezept des Arztes auf; illegale Betäubungsmittel-Geschäfte werden streng bestraft – Heroin-Handel kann lebenslänglich, Konsum kann >10 Jahre Haft nach sich ziehen; zudem werden Zwangs-Therapie-Einrichtungen gegründet. ② Amphetamin: Das Stimulanzien-Gesetz regelt Stimulanzien (Amphetamin, Methamphetamin und ihre Salze) sowie die Ausgangs-Substanzen (8 Stoffe wie Ephedrin und Methylephedrin) – Import verboten, Verkauf eingeschränkt, medizinische und wissenschaftliche Stimulanzien direkt von der Hersteller-Fabrik; illegaler Handel: Handel kann lebenslänglich, Konsum >10 Jahre Haft; das Psychiatrie-Gesetz sieht die Behandlung von Amphetamin-Abhängigen in medizinischen Einrichtungen vor. ③ Cannabis: Das Cannabis-Gesetz verbietet jeglichen Gebrauch – außer zu wissenschaftlichen Zwecken. ④ Psychoaktive Mittel: in Japan hat der Missbrauch von Psychoaktiva (Sedativa, Anxiolytika, Analgetika) zugenommen; zur Prophylaxe und illegalen Handels-Bekämpfung wurde 1990 das Betäubungs-Mittel-Gesetz novelliert und in „Betäubungs- und Psycho-Mittel-Gesetz“ umbenannt – mit folgenden Punkten: A. Verkauf und Gebrauch von Psychoaktiva brauchen Lizenz und Registrierung; B. nur medizinische Einrichtungen und lizenzierte Personen dürfen Psychoaktiva gebrauchen; C. Produktion und Import/Export müssen protokolliert werden; D. jeder Import/Export braucht eine offizielle Genehmigung. ⑤ Ausgangs-Substanzen: 1992 trat das Gesetz über die Ausgangs-Substanzen für Betäubungs- und Psycho-Mittel in Kraft; Produktion, Import und Export müssen registriert werden; die exportierten Rohstoffe werden gekennzeichnet; für 18 Ausgangs-Substanzen – darunter 8 spezielle wie Lysergsäure – gelten Kontrollen. ⑥ Andere: Nach dem UN-Abkommen gegen illegalen Sucht-Mittel-Schmuggel von 1988 erließ Japan neue Gesetze – inklusive Einziehung illegaler Gewinne und Strafen für Geld-Wäsche. (3) Prophylaxe: Japan verfolgt zwei Strategien: „Reduktion des Angebots“ und „Reduktion der Nachfrage“; die Angebots-Reduktion = Kontrolle der Produktion und Bekämpfung illegaler Schmuggel-Wege, z.B. jährlich am 1. Mai–30. Juni eine landesweite „Wurzel-Ausrottung von wildem Cannabis und Opium“ unter Beteiligung der Lokal-Regierungen; die Nachfrage-Reduktion = breite öffentliche Aufklärung sowie Therapie und Rehabilitation der Missbrauch-Täter; daher startet MHW jährlich die „Anti-Drogen-Kampagne“ vom 1. Oktober bis 30. November; 1993 fand anlässlich des 26. Juni (Internationaler Anti-Drogen-Tag) die landesweite Aktion „Nein! Niemals!“ statt; 1996 lief sie vom 22. Juni bis 21. Juli – am 23. Juni allein gab es über 600 Info-Stände in den Straßen; MHW unterhielt offizielle Beratungs-Stellen und gründete 1987 das „Zentrum zur Prävention des Drogen-Missbrauchs“; in Kooperation mit nationalen Einrichtungen verbreitet es Grund-Wissen und Gefahren des Drogen-Missbrauchs; 1993 startete das Zentrum eine Spenden-Kampagne und förderte über das UN-Drogen-Programm Projekte in Entwicklungsländern.

Zuständige Fachabteilung

Es wird eine Vorstellung in der Rehabilitation empfohlen; vorab kann über diese Plattform ein Termin vereinbart werden.

Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der gesundheitsbezogenen Aufklärung und ersetzen keine fachärztliche Diagnose. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.